Unsere Heimat kommt unter die "Räder", deshalb...

 

Wieviele Windräder braucht das Land?

Eine ganz, ganz leicht verständliche und einfache Darstellung...

Begriffserklärung und Formelzeichen

WKA Windkraftanlage
PA P (Power) / A (Anlage) - Nennleistung
PWKA Leistung Windkraftanlage
TV T (time) / V (Volllaststundenzahl, Anlage bei dauerhaft erbrachter Nennleistung                    ohne Teillast und Betriebspausen) nachzulesen z.B bei Wikipedia

W Wirkungsgrad (taucht mit 50% in einer Berechnung auf)
N  Anzahl WKA
Stochastisch = vom Zufall abhängig, vom Zufall beeinflusst
Volatil = sehr beweglich, schwankend, unstetig
1550h = durchschnittliche Volllaststundenzahl aller existierenden Windkraftanlagen in                       Deutschland der letzten 10 Jahre.

8760 Stunden hat ein Jahr

1550h/8760h = 18% der Jahresstunden läuft ein Windrad im Nennbetrieb   

Das heißt, ein deutsches Windrad steht in durchschnittlich 82% seines Daseins nur so rum.

Bei uns in Baden-Württemberg stehen sie sogar noch länger sinnlos rum, weil da der Wind am wenigsten bläst (86% Stillstand bei nur 1252 Volllaststunden).

Wir brauchen…

1 Windrad der 3MW Klasse = 3000 kW Nennleistung
2 Grundrechenarten (mal und geteilt)
1 simpler Dreisatz
1 Taschenrechner
Ein paar grundsätzlich einfache Überlegungen und ein bisschen Verstand


Berechnung in 4 Schritten:


Schritt 1

Formel zur Berechnung der durchschnittlichen Leistung einer WKA (Formelzeichen PWKA)

PWKA = 1550h / 8760h x 3MW (3000kW) = 530,8kW

Eine WKA mit einer Nennleistung von 3 MW = 3000 kW erbringt also eine durchschnittliche Leistung von rund 531kW


Schritt 2

Um eine sichere Bereitstellung durch Strom aus Windkraft zu gewährleisten (bei Flauten), muss der stochastische und volatile Strom „geglättet“ werden durch Speicherung, d.h. zu Gas gewandelt (ginge auch mit ein paar tausend Pumpspeicherkraftwerken, ist aber viel zu teuer und macht die Landschaft total kaputt). Dieser sehr verlustreiche Prozess ist bei Wikipedia beschrieben und nennt sich Power-to-Gas oder Methanisierung. Der Wirkungsgrad w beträgt dabei max. 0,5 oder schlechter. Die Spitzenleistung im deutschen Stromnetz tritt an Wintertagen auf und beträgt bis zu 85.000MW (85.000.000kW) Wir brauchen viele, sehr viele Windräder…


Schritt 3

Wir betrachten 1000 Windräder mit einer Nennleistung von 3MW. Die Volllaststundenzahl soll TV = 1550 betragen. Dann hat N (Anzahl WKA) den Wert 1000 und die Nennleistung einer Anlage den Wert  3 MW. Man kann also PA = 3 MW in die Formel einsetzen:

Pg = 1000 x (0,5) x (1550h/8760h) x 3MW = 265MW

Wie viele Windräder brauchen wir denn nun, um nur ein Viertel (rechnet sich etwas besser) der durchschnittlichen Netzleistung von 68.500MW durch Windkraft zu ersetzen? Der Atomstromanteil liegt bei 17,8% und den wollen wir durch die Energiewende ja weg bekommen. Hier kommen wir nun mit unserem simplen Dreisatz unmittelbar zum Ziel: Wenn 1000 Windräder eine Durchschnittsleistung von 265 MW haben, dann haben X Windräder eine durchschnittliche Leistung von 17.125 MW.

X = (17.125MW / 265 MW) x 1000 = 64.622 Windräder


Schritt 4

Wir verteilen nun diese 64.622 Windräder gleichmäßig über die gesamte Fläche Deutschlands (360.000km²) und stellen je 10 Windräder (Empfehlung 10 Räder pro Windpark) in die Mitte der Quadrate eines gedachten Schachbrettmusters.

A = 360.000km² / 6.422 = 56km²

Diese doch recht große Fläche täuscht: Ein Quadrat mit einer Fläche von 56 km² hat eine Kantenlänge von 7,5 km!


Ergebnis:

Wir kommen also zu dem völlig unvorhersehbaren Schluss, dass wir die gesamte Fläche Deutschlands von Flensburg bis nach Berchtesgaden und von Aachen bis nach Görlitz im Abstand von durchschnittlich 7,5 km mit Windparks zubauen müssen, um ein Viertel der Stromversorgung Deutschlands mit Windkraftanlagen sicherzustellen. Keiner dieser Abstände ist in Deutschland umsetzbar.

Die vorstehende Betrachtung zeigt deutlich die Verschleierungstaktik einschlägiger Institute und Planer, sowie die völlige Realitätsferne jener Politiker, die sich dieser Studien in der öffentlichen Diskussion gern bedienen. Von einer grenzenlosen Volksverdummung, nicht nur im ökonomischen und gesundheitlichen Zusammenhang, ganz zu schweigen.


Quelle: vernunftkraft